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Ratgeber

Was kostet eine Badsanierung komplett?

Ein Bad bis 6 m² kostet bei RTC-Service komplett 5.000 – 10.000 €, ein Bad von 6 bis 12 m² 8.000 – 18.000 € – jeweils einschließlich Demontage, Leitungen, Fliesen und Sanitärobjekten. Die Fläche erklärt dabei nur einen Teil der Spanne; den Rest machen die Leitungen unter dem Putz, der Zustand hinter den alten Fliesen und die Ausstattung aus. Alle Zahlen auf dieser Seite sind die Richtpreise von RTC-Service aus Waghäusel-Kirrlach, Stand September 2026.

Die Richtpreise im Überblick

Das sind die Spannen, in denen unsere Aufträge tatsächlich liegen. Die Positionen unter den beiden Badgrößen stehen hier, weil sie im Zuge einer Badsanierung oft mitgemacht werden – wenn Boden und Wände ohnehin offen sind, ist es der günstigste Moment dafür.

Was eine Badsanierung kostet – Richtpreise RTC-Service, Stand September 2026
Leistung Was dazugehört Richtpreis
Badsanierung bis 6 m² Demontage, Leitungen, Fliesen, Sanitärobjekte – komplett 5.000 – 10.000 €
Badsanierung 6–12 m² Großes Bad, komplett aus einer Hand 8.000 – 18.000 €
Fußbodenheizung Verlegung, Verteiler, Anbindung – im offenen Boden am günstigsten 700 – 1.500 € je 10 m²
Trockenbau Vorwandinstallation, Nischen, abgehängte Decke 400 – 900 € je 10 m²
Bodenbelag legen Anschließende Flächen außerhalb des Bades 300 – 700 € je 10 m²
Elektro-Kleinarbeiten Zusätzliche Steckdosen, Beleuchtung, Anschluss der Lüftung 200 – 500 €

Richtpreise für Privathaushalte, einschließlich Material, Montage und Entsorgung. Bauschutt und Verpackungen nehmen wir mit – ohne Extraposition auf der Rechnung. Verbindlich ist das schriftliche Angebot nach der kostenlosen Besichtigung.

Warum die Spanne so breit ist

Zwischen 5.000 € und dem oberen Ende liegt bei einem kleinen Bad der Faktor zwei. Diese sechs Punkte entscheiden, wo Sie landen:

  • Bleiben die Leitungen, wo sie sind? Wer Dusche und WC an ihrem Platz lässt, spart am meisten. Jede versetzte Abwasserleitung bedeutet Bodenöffnung, Gefälle und Estrich – das ist der größte einzelne Posten einer Badsanierung.
  • Der Zustand hinter den Fliesen. Alte Leitungen, feuchte Dämmung oder ein Estrich, der herausmuss, zeigen sich erst beim Öffnen. Deshalb steht das im Angebot als eigener Punkt und nicht im Kleingedruckten.
  • Die Ausstattung. Zwischen einer soliden Standardserie und einer bodengleichen Dusche mit Glaswand und Unterputzarmatur liegt ein großer Unterschied im Materialpreis – ohne dass dafür eine einzige Arbeitsstunde mehr anfällt.
  • Fliesenformat und Verlegeart. Großformate wirken ruhig, brauchen aber einen ebenen Untergrund; diagonale oder kleinteilige Verlegung kostet Arbeitszeit.
  • Die Lüftung. Ein innenliegendes Bad ohne Fenster braucht eine Abluftanlage – und die braucht Strom und einen Weg nach draußen.
  • Die Elektrik im Bad. Neue Steckdosen am Waschtisch, Licht am Spiegel und der Anschluss der Lüftung gehören in einen geschützten Stromkreis. Fehlt der FI-Schutzschalter noch, ist die Sanierung der Anlass, ihn nachzurüsten.

Ein Bad ist vier bis fünf Gewerke

Demontage, Leitungen, Estrich, Fliesen, Elektro, Sanitärobjekte und Lüftung – das sind vier bis fünf Gewerke, die sonst einzeln koordiniert werden müssen. Genau an den Übergängen entstehen die Wartezeiten, die aus zwei Wochen zwei Monate machen: Der Fliesenleger kommt, bevor der Estrich trocken ist, oder der Elektriker erst, wenn schon gefliest wurde. Bei uns läuft das über einen Ansprechpartner, in dieser Reihenfolge:

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    Besichtigung und Planung

    Wir sehen uns Raum, Leitungen und Lüftung an und legen mit Ihnen fest, was bleibt und was sich ändert. Danach steht der Festpreis im schriftlichen Angebot – mit dem, was sich erst beim Öffnen zeigen kann, als eigenem Punkt.

  2. 2

    Demontage und Rohbau

    Alte Fliesen, Objekte und Leitungen raus, Bauschutt mitnehmen. Jetzt zeigt sich der Untergrund – und wenn etwas Unerwartetes auftaucht, besprechen wir es, bevor weitergearbeitet wird.

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    Leitungen, Elektro, Vorwand

    Wasser- und Abwasserleitungen, Stromkreise für Licht, Steckdosen und Lüftung, Vorwandinstallation im Trockenbau. Weil Elektro und Sanitär im selben Betrieb liegen, wartet hier kein Gewerk auf das andere.

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    Estrich, Abdichtung, Fliesen

    Bei Bedarf Fußbodenheizung und Estrich, danach die Abdichtung unter den Fliesen. Sie ist der Schritt, den man hinterher nicht mehr sieht und von dem abhängt, ob das Bad dicht bleibt.

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    Objekte, Abnahme, Unterlagen

    Waschtisch, WC, Dusche oder Wanne, Armaturen, Spiegel und Licht. Zur Übergabe gehören die Unterlagen: wo die Leitungen liegen und welche Stromkreise wohin führen.

Warum die Unterlagen zählen

Spätestens beim Verkauf des Hauses oder wenn Jahre später jemand anders eine Wand öffnet, ist das der Unterschied zwischen einer nachvollziehbaren Anlage und Raten hinter dem Putz. Wer ein Bad ohne diese Angaben übernimmt, bohrt im Zweifel in die Wasserleitung.

Was Sie zurückbekommen: 20 Prozent der Arbeitskosten sind nach § 35a EStG von der Steuer absetzbar, höchstens 1.200 € im Jahr – Voraussetzung sind eine Rechnung und die Überweisung, Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Materialkosten zählen nicht dazu; deshalb weisen wir den Arbeitsanteil auf der Rechnung gesondert aus. Wird das Bad barrierearm umgebaut, kommt außerdem der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ in Frage – Antrag vor Vertragsabschluss über Ihre Hausbank.

Wo man sparen kann – und wo nicht

Es gibt sinnvolle Wege, den Preis zu drücken. Und es gibt drei, die sich rächen.

  • Sinnvoll: die Leitungsführung behalten. Derselbe Grundriss mit neuer Ausstattung sieht aus wie ein neues Bad und kostet deutlich weniger.
  • Sinnvoll: bei der Ausstattung abstufen. Eine solide Serie mit einem guten Stück darin wirkt besser als überall Mittelmaß.
  • Sinnvoll: bündeln, was ohnehin offen ist. Fußbodenheizung und zusätzliche Steckdosen kosten im offenen Boden einen Bruchteil dessen, was sie nachträglich kosten. Wer über eine Wärmepumpe nachdenkt, legt mit der Fußbodenheizung gleich die passende Wärmeabgabe.

Und die drei, die teuer werden:

  • An der Abdichtung sparen. Einer Verbundabdichtung sieht man nach der Fertigstellung nicht an, ob sie fachgerecht ausgeführt wurde. Ein Schaden zeigt sich Jahre später im Raum darunter – und dann ist das ganze Bad noch einmal fällig.
  • Die alten Leitungen liegen lassen. Wenn die Fliesen ohnehin herunterkommen, ist das der einzige günstige Zeitpunkt für neue Leitungen.
  • Gewerke einzeln beauftragen, um zu vergleichen. Der Preisvorteil geht in Wartezeiten und ungeklärten Übergängen unter, und bei einem Mangel zeigt jeder auf den nächsten.
Häufige Fragen zum Preis

Kurz beantwortet

Was kostet ein kleines Bad komplett?

Ein Bad bis 6 m² liegt bei 5.000 bis 10.000 € komplett – einschließlich Demontage, Leitungen, Fliesen und Sanitärobjekten. Im unteren Bereich landet, wer die Leitungsführung behält; nach oben treiben versetzte Abflüsse und gehobene Ausstattung.

Was kostet ein großes Bad?

Ein Bad von 6 bis 12 m² kostet 8.000 bis 18.000 € komplett aus einer Hand. Die Fläche allein erklärt den Unterschied nicht: Ein großes Bad hat meist mehr Sanitärobjekte, längere Leitungswege und häufiger eine bodengleiche Dusche.

Was macht eine Badsanierung teuer?

Vor allem das Versetzen von Leitungen: Jeder verschobene Abfluss bedeutet Bodenöffnung, Gefälle und Estrich. Danach kommen der Zustand hinter den Fliesen, die Ausstattung und das Fliesenformat. Die Fläche des Raumes ist nur einer von mehreren Faktoren.

Wovon hängt die Dauer einer Badsanierung ab?

Weniger von der Arbeitszeit als von den Übergängen zwischen den Gewerken und von Trocknungszeiten, etwa beim Estrich. Wo Demontage, Leitungen, Fliesen, Elektro und Sanitärobjekte von verschiedenen Betrieben kommen, entstehen genau dort die Wartezeiten. Bei uns läuft das über einen Ansprechpartner, und der Ablauf steht vor Beginn fest.

Lohnt sich eine Teilsanierung?

Wenn die Leitungen in Ordnung sind und nur die Ausstattung veraltet ist: ja. Sobald die Fliesen herunterkommen müssen, ist der Aufwand fast derselbe wie bei einer Komplettsanierung – dann lohnt es sich, alles in einem Zug zu machen, statt später dieselbe Wand noch einmal zu öffnen.

Soll ich im neuen Bad eine Fußbodenheizung einbauen lassen?

Wenn der Boden ohnehin geöffnet wird, ist das der günstigste Moment: 700 bis 1.500 € je 10 m². Sie ermöglicht außerdem eine niedrige Vorlauftemperatur – genau die Voraussetzung, unter der eine Wärmepumpe gut arbeitet.

Was ist bei einem barrierearmen Bad zu beachten?

Eine bodengleiche Dusche braucht Gefälle im Boden und damit meist einen geöffneten Estrich; dazu kommen Bewegungsflächen und Haltegriffe, die eine tragfähige Wand brauchen. Für den Umbau kommt der KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ in Frage – der Antrag läuft vor Vertragsabschluss über die Hausbank.

Kann ich eine Badsanierung von der Steuer absetzen?

20 Prozent der Arbeitskosten sind nach § 35a EStG absetzbar, höchstens 1.200 € im Jahr. Voraussetzung sind eine Rechnung und die Überweisung – Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Materialkosten zählen nicht dazu, deshalb weisen wir den Arbeitsanteil gesondert aus.

Was passiert, wenn hinter den Fliesen etwas Unerwartetes auftaucht?

Dann besprechen wir es mit Ihnen, bevor weitergearbeitet wird. Das Angebot nach der kostenlosen Besichtigung nennt einen Festpreis, in der Regel binnen 24 Stunden; was sich erst beim Öffnen zeigen kann – alte Leitungen, feuchte Dämmung, ein Estrich, der herausmuss –, steht dort als eigener Punkt und nicht im Kleingedruckten.

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