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Klimatechnik

Klimaanlagen in Waghäusel und Umgebung

RTC-Service plant, montiert, wartet und repariert Split- und Multisplit-Klimaanlagen – von Waghäusel-Kirrlach aus in Wiesental, Bruchsal, Hockenheim, Philippsburg, Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg. Eine einzelne Anlage ist meist an einem Tag fertig und kostet ab 900 € einschließlich Gerät und Montage; gewartet werden auch Anlagen, die jemand anders eingebaut hat.

Welche Bauart passt

Die Entscheidung fällt fast immer über die Zahl der Räume und darüber, wie sichtbar die Technik sein darf. Alles andere ergibt sich daraus.

Single-Split

900 – 2.100 €

Ein Innengerät, ein Außengerät. Die übliche Lösung für Schlafzimmer, Büro oder Wohnzimmer. Bis 25 m² liegt die Spanne bei 900 bis 1.500 €, für 25 bis 60 m² bei 1.300 bis 2.100 €.

Multi-Split

2.200 – 6.200 €

Ein Außengerät versorgt zwei bis vier Innengeräte, die sich einzeln regeln lassen. Sinnvoll, wenn mehrere Räume gekühlt werden sollen und an der Fassade nur ein Gerät hängen soll – nicht drei.

Kassette und Kanal

nach Aufmaß

Deckenkassetten und Kanalgeräte verschwinden in der abgehängten Decke und verteilen die Luft gleichmäßig über vier Seiten. Der Normalfall in Ladenlokalen, Praxen und Büroflächen.

Wandgerät, Truhe oder Deckengerät?

Innerhalb einer Bauart gibt es noch die Frage, wo das Innengerät hängt. Das Wandgerät oben an der Wand ist die günstigste und häufigste Variante. Ein Truhengerät steht wie ein Heizkörper unter dem Fenster und ist die bessere Wahl, wenn die Anlage auch heizen soll – warme Luft von unten verteilt sich besser als von oben. Deckengeräte fallen am wenigsten auf, brauchen aber eine abgehängte Decke.

Die Faustregel für die Leistung: etwa 60 bis 100 Watt Kühlleistung je Quadratmeter. Nach oben geht es bei großen Fensterflächen nach Süden, ungedämmtem Dach über dem Raum oder viel Technik im Raum. Ein zu klein gewähltes Gerät läuft dauerhaft am Anschlag; ein zu großes taktet ständig ein und aus. Beides kostet Strom und Lebensdauer – deshalb wird bei uns vor dem Angebot gemessen und nicht geschätzt.

Wie der Montagetag abläuft

Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen – eine Split-Anlage in einer Wohnung ist üblicherweise an einem Tag fertig:

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    Aufmaß und Abstimmung

    Position von Innen- und Außengerät festlegen, Leitungsweg klären, Stromkreis prüfen. Das passiert beim kostenlosen Ortstermin vor dem Angebot, nicht erst am Montagetag.

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    Kernbohrung und Leitungen

    Ein Durchbruch von rund 60 mm durch die Außenwand, mit leichtem Gefälle nach außen, damit das Kondensat ablaufen kann. Kältemittelleitung, Kondensatleitung und Steuerkabel laufen gemeinsam – im Kanal oder unter Putz.

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    Geräte setzen

    Außengerät auf Konsole oder Bodenständer, schwingungsentkoppelt, damit die Vibration nicht in die Wand geht. Innengerät auf die Montageplatte, Leitungen anschließen und bördeln.

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    Evakuieren und Dichtheit prüfen

    Der Schritt, der über die Lebensdauer entscheidet: Der Kältekreis wird mit der Vakuumpumpe leergezogen, damit weder Luft noch Feuchtigkeit darin bleiben, und auf Dichtheit geprüft. Wird das übersprungen, läuft die Anlage zunächst normal – und der Verdichter stirbt ein bis zwei Jahre später.

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    Inbetriebnahme und Einweisung

    Probelauf in Kühl- und Heizbetrieb, Temperaturen messen, Einweisung in Bedienung und Filterreinigung. Unterlagen zu Gerät und Kältemittel bleiben bei Ihnen.

Kältemittel, F-Gase und was das für Sie heißt

Heutige Split-Anlagen arbeiten überwiegend mit dem Kältemittel R32. Es hat ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial als das frühere R410A und man braucht weniger davon für dieselbe Leistung. R32 ist schwer entflammbar – deshalb gibt es Vorgaben zur Mindestraumgröße je Füllmenge, die bei der Auslegung berücksichtigt werden müssen. Bei üblichen Wohnräumen ist das unkritisch, bei sehr kleinen Räumen nicht.

Arbeiten am Kältekreis sind gesetzlich geregelt: Die F-Gase-Verordnung schreibt je nach Füllmenge wiederkehrende Dichtheitsprüfungen vor. Kleine Wohnungsanlagen liegen meist unterhalb der Grenze, gewerbliche Anlagen und Kälteanlagen häufig darüber. Wer mehrere Angebote vergleicht, sollte danach fragen – es ist der Punkt, an dem sich seriöse von unseriösen Angeboten unterscheiden.

Wartung und Reparatur

Eine Klimaanlage, die niemand anfasst, verliert über die Jahre Kühlleistung und verbraucht mehr Strom. Meistens liegt es an verschmutzten Filtern und Lamellen, dann erst am Kältemittel. Die jährliche Wartung kostet 100 bis 280 € und umfasst Filterreinigung, Sichtprüfung, Funktionskontrolle und die Prüfung der Drücke.

Wir warten und reparieren auch Anlagen, die nicht von uns eingebaut wurden – Störungssuche vor Ort liegt bei 180 bis 600 €. Wenn eine Anlage nicht mehr kühlt, ist das häufigste Ergebnis nicht der Verdichter, sondern eine undichte Bördelverbindung oder ein verstopfter Kondensatablauf.

Sie wollen wissen, was Ihr Vorhaben kostet? Die vollständige Preisliste mit allen Positionen steht im Ratgeber zu den Klimaanlagen-Kosten – einschließlich der sechs Faktoren, die darüber entscheiden, wo in der Spanne Ihr Vorhaben landet.

Fragen zur Klimaanlage

Was Kunden vorher wissen wollen

Wie lange dauert der Einbau einer Klimaanlage?

Eine einzelne Split-Anlage ist üblicherweise an einem Tag fertig – einschließlich Kernbohrung, Evakuieren, Inbetriebnahme und Einweisung. Bei mehreren Innengeräten oder wenn Leitungen über Etagen laufen, werden zwei Tage daraus.

Welche Kühlleistung brauche ich für meinen Raum?

Als Faustregel etwa 60 bis 100 Watt je Quadratmeter. Nach oben geht es bei großen Fensterflächen nach Süden, einem ungedämmten Dach über dem Raum oder viel Technik, die Abwärme abgibt. Ein zu klein gewähltes Gerät läuft dauerhaft am Anschlag, ein zu großes taktet ständig – beides kostet Strom und Lebensdauer.

Wie laut ist eine Klimaanlage?

Das Innengerät liegt im Wohnbereich üblicherweise im Bereich von Flüstern bis leiser Unterhaltung, je nach Lüfterstufe. Wichtiger ist das Außengerät: Es erzeugt Geräusche, für die Immissionsrichtwerte gelten – nachts strengere als tagsüber. Deshalb spielt bei der Planung eine Rolle, wie weit das Gerät vom Nachbarfenster entfernt steht.

Welches Kältemittel wird verwendet?

Heutige Split-Anlagen arbeiten überwiegend mit R32. Es hat ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial als das frühere R410A, und man braucht weniger davon für dieselbe Leistung. R32 ist schwer entflammbar, weshalb es je Füllmenge Vorgaben zur Mindestraumgröße gibt – bei üblichen Wohnräumen unkritisch.

Warten Sie auch Anlagen, die Sie nicht eingebaut haben?

Ja. Wartung, Dichtheitsprüfung und Reparatur führen wir unabhängig davon aus, wer die Anlage montiert hat – bei Klimaanlagen ebenso wie bei Heizungen, Brandmeldeanlagen und gewerblichen Kälteanlagen.

Meine Anlage kühlt nicht mehr – woran liegt das meistens?

Am häufigsten an verschmutzten Filtern oder Lamellen, danach an einer undichten Bördelverbindung, über die langsam Kältemittel entweicht. Reines Nachfüllen behebt nichts, solange die Undichtigkeit bleibt. Die Störungssuche vor Ort liegt bei 180 bis 600 €.

Kann die Klimaanlage im Winter heizen?

Die meisten Geräte können beides – sie kehren den Kältekreis um und arbeiten dann als Luft-Luft-Wärmepumpe. In der Übergangszeit ist das eine sparsame Art zu heizen. Ob es als alleinige Heizung für den Winter reicht, ist eine Auslegungsfrage, die zum Gebäude passen muss.

In welchen Orten bauen Sie Klimaanlagen ein?

Im Umkreis von rund 45 km um den Firmensitz in Waghäusel-Kirrlach: in Waghäusel mit den Ortsteilen Kirrlach und Wiesental, in Bruchsal, Philippsburg, Hockenheim, Graben-Neudorf, Oberhausen-Rheinhausen, Schwetzingen, Speyer, Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg.

Passt dazu

Klimaanlage geplant?

Sagen Sie uns Raumgröße, Geschoss und wo das Außengerät hin soll. Das schriftliche Angebot kommt in der Regel binnen 24 Stunden, der Ortstermin bei größeren Vorhaben ist kostenlos.