Was kostet eine Wallbox mit Installation?
Eine Wallbox kostet bei RTC-Service mit Installation 750 – 1.400 € – einschließlich Ladestation, Zuleitung, Absicherung nach VDE und Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Ladestation selbst ist dabei der kleinere Posten; den Preis machen die Länge der Zuleitung und der Platz im Sicherungskasten. Ist der Verteiler voll, kommt seine Erneuerung mit 900 – 2.200 € dazu. Alle Zahlen auf dieser Seite sind die Richtpreise von RTC-Service aus Waghäusel-Kirrlach, Stand September 2026.
Die Richtpreise im Überblick
Das sind die Spannen, in denen unsere Aufträge tatsächlich liegen. Die Positionen unter der Wallbox stehen hier, weil sie beim Laden zu Hause regelmäßig dazukommen – nicht als Zusatzverkauf, sondern weil der Sicherungskasten sonst nicht mitspielt oder weil der Strom für das Auto vom eigenen Dach kommen soll.
| Leistung | Was dazugehört | Richtpreis mit Einbau |
|---|---|---|
| Wallbox für das E-Auto | Ladestation, Zuleitung, Absicherung nach VDE, Anmeldung beim Netzbetreiber | 750 – 1.400 € |
| Unterverteilung erneuern | Neuer Sicherungskasten, Leitungsschutz, FI-Schutzschalter – wenn kein Platz mehr ist | 900 – 2.200 € |
| Kleinarbeiten und Reparatur | Steckdosen, Schalter, einzelne Leitungen, Fehlersuche | 200 – 500 € |
| Photovoltaik-Anlage | Module, Wechselrichter, Anschluss und Anmeldung – laden mit eigenem Strom | 250 € je m² |
| Batteriespeicher | Speicher passend zur PV-Anlage, einschließlich Installation | 3.500 – 9.000 € |
Richtpreise für Privathaushalte und kleinere Gewerbeobjekte. Verbindlich ist das schriftliche Angebot mit Festpreis, das Sie in der Regel binnen 24 Stunden erhalten.
Warum zwei Angebote so weit auseinanderliegen
Wer drei Angebote für dieselbe Ladestation einholt, bekommt häufig drei sehr verschiedene Zahlen. Das liegt selten am Gerät. Die Ladestation ist der einfache Teil; der Aufwand steckt in dem, was dahinter liegt – und genau darin unterscheiden sich Angebote, die vor Ort entstanden sind, von solchen, die am Telefon geschätzt wurden:
- Die Zuleitung. Vom Sicherungskasten zur Wallbox braucht es eine eigene, ausreichend dimensionierte Leitung. Zehn Meter im selben Raum sind etwas anderes als dreißig Meter in die Tiefgarage – das ist der größte einzelne Posten und der Grund, warum ein Preis ohne Ortstermin wenig wert ist.
- Der Fehlerstromschutz. Eine Wallbox braucht besonderen Schutz gegen Gleichfehlerströme – entweder ist er im Gerät enthalten oder er muss im Verteiler ergänzt werden. Fehlt er, ist die Anlage nicht normgerecht. Ein Angebot, das dazu nichts sagt, ist nicht vollständig.
- Der Platz im Verteiler. Ist der Sicherungskasten voll, kommt der Austausch der Unterverteilung dazu – 900 – 2.200 €. Das ist der häufigste Grund, aus dem eine Wallbox teurer wird als gedacht.
- Die Wanddurchführung. Eine Bohrung durch eine Innenwand ist schnell gemacht, eine durch eine gedämmte Außenwand muss wieder dicht und sauber verschlossen werden.
- Die Anmeldung. Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anzumelden; ab 12 kW Anschlussleistung ist sie sogar genehmigungspflichtig. Bei uns ist das im Auftrag enthalten. Wer vergleicht, sollte nachsehen, ob es in den anderen Angeboten ebenfalls steht.
Warum die Eintragung beim Netzbetreiber zählt: Arbeiten am Zählerplatz und alles, was hinter dem Hausanschluss ans Netz geht, dürfen nur Betriebe ausführen, die im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen sind. Ohne diese Eintragung setzt der Netzbetreiber die Anlage nicht in Betrieb. Deshalb arbeiten wir dafür mit der FSH GmbH zusammen, einem bei Netze BW eingetragenen Installateur. Für Sie bleibt es ein Auftrag und ein Ansprechpartner in Waghäusel-Kirrlach.
Vom Ortstermin bis zur ersten Ladung
Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, hier der Ablauf eines Auftrags. Keiner dieser Schritte ist ein Zusatz; jeder steckt im Preis aus der Tabelle.
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1
Verteiler und Leitungsweg ansehen
Beim kostenlosen Ortstermin prüfen wir, ob im Sicherungskasten Platz ist, welcher Fehlerstromschutz vorhanden ist und wie die Leitung zum Stellplatz laufen kann. Danach steht fest, ob die Unterverteilung angefasst werden muss.
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2
Anmeldung beim Netzbetreiber
Die Wallbox wird angemeldet, ab 12 kW Anschlussleistung vorher genehmigt. Das übernimmt der eingetragene Partner – das Formular bleibt nicht bei Ihnen liegen.
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3
Zuleitung und Absicherung
Eigene Leitung vom Verteiler zum Stellplatz, Leitungsschutz und der passende Fehlerstromschutz nach VDE. Muss eine Außenwand durchbohrt werden, wird die Durchführung wieder abgedichtet.
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4
Ladestation setzen und prüfen
Wallbox montieren, anschließen und die Schutzmaßnahmen messen. Erst wenn die Prüfung stimmt, wird die Anlage in Betrieb genommen.
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5
Einweisung und Unterlagen
Sie bekommen erklärt, wie die Ladestation bedient wird, und behalten die Unterlagen: welcher Stromkreis wohin führt und dass die Anlage geprüft wurde.
Was nach dem Einbau noch kostet
- Der Ladestrom. Er läuft über Ihren Haushaltszähler zu Ihrem Tarif. Wer eine Photovoltaik-Anlage hat, lädt zu einem Teil mit eigenem Strom – wie viel davon zusammenkommt, hängt an Anlagengröße und Ladezeitpunkt und lässt sich für Ihren Fall rechnen, nicht pauschal versprechen.
- Prüfung im Gewerbe. Wo die Wallbox betrieblich genutzt wird, gilt sie als ortsfestes elektrisches Betriebsmittel und gehört in die wiederkehrende Prüfung der elektrischen Anlage des Betriebs.
- Privat: kein Wartungsvertrag nötig. Eine Ladestation im Einfamilienhaus braucht keinen Vertrag. Sinnvoll ist ein Blick auf Kabel, Stecker und Gehäuse, wenn ohnehin jemand an der Elektrik arbeitet.
Wann die Elektrik zuerst dran ist
Eine Wallbox ist oft der Anlass, bei dem sich zeigt, dass die Hausinstallation an ihrer Grenze ist. Ein Haus aus den Siebzigern hat eine Elektroinstallation, die für wenige Steckdosen je Raum ausgelegt wurde – nicht für Induktionsfeld, Wärmepumpe und Ladestation zugleich. Diese Anzeichen sprechen dafür, den Verteiler vor der Wallbox anzufassen:
- Kein FI-Schutzschalter oder nur einer für das Bad.
- Schraubsicherungen mit Porzellankopf im Verteiler – dann ist die Anlage in aller Regel Jahrzehnte alt.
- Kein freier Platz für die zusätzlichen Stromkreise.
- Zwei Adern statt drei in den vorhandenen Leitungen, also kein separater Schutzleiter.
Was daraus wird, hängt vom Befund ab: Manchmal reicht ein neuer Verteiler, manchmal ist die Neuinstallation der ehrlichere Weg. Was eine erneuerte Elektrik kostet, steht im Ratgeber zur Elektroinstallation. Beides sehen wir uns beim Ortstermin an, bevor irgendetwas beauftragt wird – Zwischenlösungen, die nach zwei Jahren wieder aufgemacht werden müssen, sind am Ende die teuerste Variante.
Wallbox in der Tiefgarage oder im Mehrfamilienhaus
Hier wird die Zuleitung lang, und oft muss sie durch Flächen, die nicht Ihnen allein gehören. Als Mieter brauchen Sie die Erlaubnis des Vermieters, als Wohnungseigentümer einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft über das Wie. Beide dürfen den Einbau einer Ladestation seit der Reform des Wohnungseigentumsrechts grundsätzlich nicht mehr verweigern; die Kosten tragen Sie selbst. Klären Sie diesen Schritt vor dem Ortstermin – dann planen wir den Leitungsweg gleich so, wie er genehmigt wird.
Kurz beantwortet
Was kostet eine Wallbox im Einfamilienhaus?
750 bis 1.400 € einschließlich Ladestation, Zuleitung, Absicherung nach VDE und Anmeldung beim Netzbetreiber. Der Unterschied innerhalb der Spanne entsteht fast vollständig durch die Länge der Zuleitung und den Platz im Verteiler, nicht durch das Gerät.
Warum liegen zwei Angebote für dieselbe Wallbox so weit auseinander?
Weil die Ladestation der kleinere Posten ist. Zehn Meter Zuleitung im selben Raum sind etwas anderes als dreißig Meter in die Tiefgarage, und ein voller Sicherungskasten zieht den Austausch der Unterverteilung nach sich. Fehlen Fehlerstromschutz oder Anmeldung im Angebot, ist es nur scheinbar günstiger.
Brauche ich für die Wallbox einen neuen Sicherungskasten?
Nur, wenn kein Platz mehr für den zusätzlichen Stromkreis ist oder der nötige Fehlerstromschutz nicht nachgerüstet werden kann. Das Erneuern der Unterverteilung kostet 900 bis 2.200 €. Wo Schraubsicherungen mit Porzellankopf sitzen oder ein FI-Schutzschalter fehlt, ist es ohnehin der richtige Moment.
Wer kümmert sich um die Anmeldung beim Netzbetreiber?
Wir, über unseren bei Netze BW eingetragenen Partner, die FSH GmbH – und das ist im Preis enthalten. Angemeldet werden muss jede Wallbox; ab 12 kW Anschlussleistung braucht sie zusätzlich eine Genehmigung, bevor sie in Betrieb gehen darf.
Darf ich eine Wallbox selbst anschließen?
Nein. Arbeiten am Zählerplatz und alles, was hinter dem Hausanschluss ans Netz geht, dürfen nur Betriebe ausführen, die im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen sind. Ohne diese Eintragung setzt der Netzbetreiber die Anlage nicht in Betrieb.
Lohnt sich die Wallbox zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage?
Technisch passt beides zusammen: Beides hängt am selben Verteiler, und wer beides zugleich machen lässt, zahlt die Vorarbeiten einmal statt zweimal. Wie viel Sie am Ladestrom sparen, hängt an Anlagengröße und Ladezeitpunkt – das rechnen wir für Ihren Fall, statt eine Zahl zu versprechen.
Was ist bei einer Wallbox in der Tiefgarage anders?
Die Zuleitung wird lang und läuft durch gemeinschaftliche Flächen. Als Mieter brauchen Sie die Erlaubnis des Vermieters, als Wohnungseigentümer einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft über die Ausführung. Klären Sie das vor dem Ortstermin, dann planen wir den Leitungsweg gleich so, wie er genehmigt wird.
Muss eine Wallbox gewartet werden?
Privat nicht im Sinne eines Vertrags; ein Blick auf Kabel und Stecker bei ohnehin anstehenden Elektroarbeiten reicht. Wird die Wallbox betrieblich genutzt, gehört sie als ortsfestes Betriebsmittel in die wiederkehrende Prüfung der elektrischen Anlage des Betriebs.
Steht im Angebot ein fester Preis für die Wallbox?
Ja. Die Spanne auf dieser Seite dient der Orientierung, bevor jemand Verteiler und Leitungsweg gesehen hat. Nach der kostenlosen Besichtigung bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis, in der Regel binnen 24 Stunden – mit einer erneuerten Unterverteilung als eigener Position, falls sie nötig ist.
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Wir sehen uns Verteiler und Leitungsweg an, sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist und was nicht, und Sie bekommen ein schriftliches Angebot – in der Regel binnen 24 Stunden. Die Besichtigung kostet nichts.