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Elektroinstallation in Waghäusel und Umgebung

RTC-Service führt Elektroarbeiten nach VDE 0100 aus – von der einzelnen Steckdose über die neue Unterverteilung bis zur kompletten Neuinstallation einer Wohnung. Für alles, was beim Netzbetreiber angemeldet werden muss – Wallbox, Photovoltaik, Zählerplatz –, arbeiten wir mit der FSH GmbH zusammen, einem bei Netze BW eingetragenen Installateur. Sie koordinieren trotzdem nur einen Ansprechpartner in Waghäusel-Kirrlach.

Was wir ausführen

Richtpreise Elektrotechnik – RTC-Service, Stand August 2026
Leistung Was dazugehört Richtpreis
Kleinarbeiten und Reparatur Steckdosen, Schalter, einzelne Leitungen, Fehlersuche 200 – 500 €
Wallbox für das E-Auto Ladestation, Zuleitung, Absicherung nach VDE, Anmeldung beim Netzbetreiber 750 – 1.400 €
Unterverteilung erneuern Neuer Sicherungskasten, Leitungsschutz, FI-Schutzschalter 900 – 2.200 €
Photovoltaik-Anlage Module, Wechselrichter, Anschluss und Anmeldung 250 € je m² Modulfläche
Batteriespeicher Speicher passend zur PV-Anlage, einschließlich Installation 3.500 – 9.000 €
Elektro Wohnung bis 60 m² Vollständige Neuinstallation nach VDE, Verteiler, Dosen, Leitungen 3.200 – 6.500 €
Elektro Wohnung über 60 m² Große Wohnung oder Haus, komplette Neuinstallation 5.800 – 13.000 €

Richtpreise für Privathaushalte und kleinere Gewerbeobjekte. Verbindlich ist das schriftliche Angebot mit Festpreis, das Sie in der Regel binnen 24 Stunden erhalten.

Wallbox: was wirklich zu tun ist

Die Ladestation selbst ist der einfache Teil. Der Aufwand steckt in dem, was dahinter liegt – und genau darin unterscheiden sich Angebote:

  • Die Zuleitung. Vom Sicherungskasten zur Wallbox braucht es eine eigene, ausreichend dimensionierte Leitung. Zehn Meter im selben Raum sind etwas anderes als dreißig Meter in die Tiefgarage.
  • Der Fehlerstromschutz. Eine Wallbox braucht besonderen Schutz gegen Gleichfehlerströme – entweder ist er im Gerät enthalten oder er muss im Verteiler ergänzt werden. Fehlt er, ist die Anlage nicht normgerecht.
  • Der Platz im Verteiler. Ist der Sicherungskasten voll, kommt der Austausch der Unterverteilung dazu.
  • Die Anmeldung. Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anzumelden; ab 12 kW Anschlussleistung ist sie sogar genehmigungspflichtig. Das übernimmt unser eingetragener Partner und ist im Auftrag enthalten – es bleibt nicht bei Ihnen hängen.

Warum die Eintragung beim Netzbetreiber zählt: Arbeiten am Zählerplatz und alles, was hinter dem Hausanschluss ans Netz geht, dürfen nur Betriebe ausführen, die im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen sind. Das ist keine Formalie – ohne die Eintragung setzt der Netzbetreiber die Anlage nicht in Betrieb. Deshalb steht bei uns die Zusammenarbeit mit der FSH GmbH und nicht eine Behauptung.

Wann die Elektrik im Bestand erneuert gehört

Ein Haus aus den Siebzigern hat eine Elektroinstallation, die für zwei Steckdosen je Raum und ein paar hundert Watt ausgelegt wurde. Heute hängen dort Induktionsfeld, Wärmepumpe, Wallbox und ein halbes Dutzend Dauerverbraucher. Diese fünf Punkte sind die üblichen Auslöser:

  • Kein FI-Schutzschalter. Der Fehlerstromschutzschalter ist der Bauteil, der bei einem Stromschlag rechtzeitig abschaltet. In Altbauten fehlt er oft ganz oder nur im Bad. Bei Erweiterungen ist er heute vorgeschrieben.
  • Schraubsicherungen im Verteiler. Wo noch Diazed-Sicherungen mit Porzellankopf sitzen, ist die Anlage in aller Regel Jahrzehnte alt – und der Verteiler hat keinen Platz für die Stromkreise, die dazukommen sollen.
  • Zwei Adern statt drei. Alte Leitungen ohne separaten Schutzleiter lassen sich nicht regelkonform mit modernen Geräten betreiben. Das ist der Punkt, an dem aus einer Erweiterung eine Neuinstallation wird.
  • Zu wenige Steckdosen. Wo dauerhaft Mehrfachsteckdosen aneinanderhängen, ist die Installation nicht mehr für ihre Nutzung ausgelegt. Das ist kein Komfortthema, sondern die häufigste Ursache für überlastete Leitungen.
  • Ein neues Großgerät kommt. Wallbox, Wärmepumpe oder Durchlauferhitzer brauchen eigene, ausreichend dimensionierte Stromkreise. Spätestens hier zeigt sich, ob der Verteiler noch mitspielt.

Was daraus wird, hängt vom Befund ab: Manchmal reicht ein neuer Verteiler für 900 bis 2.200 €, manchmal ist die Neuinstallation der ehrlichere Weg. Beides sehen wir uns beim Ortstermin an, bevor irgendetwas beauftragt wird – Zwischenlösungen, die nach zwei Jahren wieder aufgemacht werden müssen, sind am Ende die teuerste Variante.

Was Sie nach der Arbeit in der Hand haben

Zu jeder Elektroinstallation gehören Unterlagen: welche Stromkreise wohin führen, wie der Verteiler belegt ist und dass die Anlage geprüft wurde. Spätestens beim Verkauf des Hauses, bei einer Vermietung oder wenn Jahre später jemand anders daran arbeitet, ist das der Unterschied zwischen einer nachvollziehbaren Anlage und Rätselraten hinter der Wand.

Photovoltaik und Speicher

Bei PV rechnen wir nach Modulfläche: 250 € je Quadratmeter, einschließlich Montage, Wechselrichter und Anschluss. Ein Batteriespeicher kostet je nach Kapazität 3.500 bis 9.000 €. Ob sich der Speicher rechnet, hängt weniger am Preis als am eigenen Verbrauchsprofil – wer tagsüber außer Haus ist und abends lädt, holt deutlich mehr heraus als jemand, der ohnehin tagsüber verbraucht.

Auch hier läuft die Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister über den eingetragenen Partner mit.

Fragen zur Elektrotechnik

Kurz beantwortet

Was kostet eine Wallbox mit Installation?

750 bis 1.400 € einschließlich Ladestation, Zuleitung, Absicherung nach VDE und Anmeldung beim Netzbetreiber. Nach oben geht es, wenn die Leitung weit läuft oder der Sicherungskasten voll ist und die Unterverteilung erneuert werden muss.

Muss eine Wallbox angemeldet werden?

Ja. Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber anzumelden, ab 12 kW Anschlussleistung ist sie zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Anmeldung übernimmt unser bei Netze BW eingetragener Partner und ist im Auftrag enthalten.

Wann sollte die Unterverteilung erneuert werden?

Wenn noch Schraubsicherungen verbaut sind, kein FI-Schutzschalter vorhanden ist oder kein Platz mehr für neue Stromkreise bleibt. Spätestens dann, wenn eine Wallbox, eine Klimaanlage oder eine Photovoltaik-Anlage dazukommen soll. Der Austausch kostet 900 bis 2.200 €.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage?

Wir rechnen mit 250 € je Quadratmeter Modulfläche, einschließlich Montage, Wechselrichter und Anschluss. Ein Batteriespeicher kommt mit 3.500 bis 9.000 € dazu, je nach Kapazität.

Sind Sie beim Netzbetreiber eingetragen?

Arbeiten, die eine Eintragung im Installateurverzeichnis verlangen – Zählerplatz, Netzanschluss, Anmeldung von Wallbox und Photovoltaik –, führen wir gemeinsam mit der FSH GmbH aus, einem bei Netze BW eingetragenen Installateur. Für Sie bleibt es ein Auftrag und ein Ansprechpartner.

Was kostet die komplette Neuinstallation einer Wohnung?

Bis 60 m² liegt die Spanne bei 3.200 bis 6.500 €, darüber bei 5.800 bis 13.000 €. Enthalten sind Verteiler, Leitungen, Dosen und Schalter nach VDE 0100 sowie die Prüfung und die Übergabe der Unterlagen.

Übernehmen Sie auch kleine Arbeiten?

Ja – Steckdosen, Schalter, einzelne Leitungen und Fehlersuche liegen bei 200 bis 500 €. Gerade in Verbindung mit einem größeren Vorhaben lohnt es sich, Kleinigkeiten gleich mit zu erledigen, statt dafür einen zweiten Termin zu brauchen.

Passt dazu

Elektroarbeit geplant?

Ob einzelne Steckdose oder komplette Neuinstallation – beschreiben Sie kurz das Vorhaben. Das schriftliche Angebot kommt in der Regel binnen 24 Stunden.